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Auszeichnungen für Menschen, die als „Vorbilder dienen können“

Würzburg - Neun Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Organisationen haben eine Auszeichnung für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement erhalten.

auszeichnugIm Rahmen einer Feierstunde in der Behr-Halle überreichte Oberbürgermeister Christian Schuchardt die Auszeichnungen. Diese Verleihung diene laut Schuchardt gleich zwei Zwecken. Zum einen sollen die Empfänger der Orden und Ehrenzeichen sehen, dass ihre Arbeit erkannt und hoch geschätzt wird. Zum anderen sollen diese Ehrungen aber auch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Menschen lenken, „die als Vorbild dienen können, ohne dass sie sich selbst in den Mittelpunkt stellen“. Der Gesellschaft mehr geben, als man selbst von ihr verlangt, sei der Schlüssel für einen funktionierenden Staat, so Schuchardt.

Die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhielt Anna Lobanow für die Pflege ihres Sohnes Vadim. Die Betreuung und Pflege ist oft mit großen Anforderungen sowie seelischen und körperlichen Belastungen verbunden. Bewundernswert ist dabei, dass Eltern von schwerbehinderten Kindern dies oft nicht nur als Belastung, sondern auch als eine Bereicherung ihres Lebens empfinden. Lobanow leistet Großartiges, was auf jeden Fall von der Gesellschaft hoch zu würdigen ist.
Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten erhielt Irmgard Ingendahl. Ingendahl hat sich in besonderer Art und Weise ehrenamtlich für die Pfarrgemeinschaft St. Sebastian engagiert. Sie war sowohl im Bereich der Seniorenbetreuung als auch in der Bücherei der Pfarrgemeinschaft tätig. Mit ihrer verbindlichen, aufmerksamen und fröhlichen Umgangsweise bereitete Ingendahl vielen Menschen sehr viel Freude. Ihre Verdienste seien in jedem Fall anerkennenswert und auszeichnungswürdig.
Ebenfalls das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten erhielt Elisabeth Nikolai. Anlässlich des ersten Golfkrieges hat Nikolai ein ökumenisches Friedensgebet in der Pfarrkirche St. Peter und Paul und der Pfarrei St. Adalbero initiiert, das immer noch praktiziert wird. Außerdem hat sie die ökumenischen Kinderbibeltage ins Leben gerufen und lange Zeit gestaltet. Aktuell ist sie Taufkatechetin und Lektorin im Gottesdienst. Für ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Pfarreiengemeinschaft Würzburg-Innenstadt verdiene sie große Anerkennung.

Das Ehrenzeichen für langjährige Dienstzeiten und besondere Dienste bei den Malteser Hilfsdiensten erhielt Brigitte Geyer. Geyer kam 1979 über einen Schwesternhelferinnenkurs zu den Maltesern. Seitdem ist sie nicht nur im Schwesternhelferinnenzug des Stadtverbandes Würzburg tätig, sondern ist auch Mitglied der „Schnelleinsatzgruppe Betreuung“. An Fortbildungen nimmt sie mit großer Motivation teil und ließ sich sogar selbst zur Ausbilderin für Erste Hilfe ausbilden, wodurch sie selbst solche Fortbildungen halten kann. Für ihr Engagement verdient sie große Anerkennung.

Ebenfalls Ehrenzeichen für langjährige Dienstzeiten und besondere Dienste bei den Malteser Hilfsdiensten erhielt  Utta Will. Will ist seit Ende der 1970er Jahre im Schwesternhelferinnenzug des Malteser Stadtverbands Würzburg ehrenamtlich tätig und außerdem von Beginn an Mitglied der Schnelleinsatzgruppe Betreuung. Sie wirkt bei den zahlreichen Einsätzen der vielfältigen Sanitätsdienste stets engagiert mit und nutzt jedes Angebot zur Fortbildung. Dadurch qualifizierte sie sich u.a. auch im Bereich der psychosozialen Notfallvorsorge weiter. Für ihre herausragenden Leistungen wurde ihr zuletzt auch die Malteser-Verdienstplakette in Silber verliehen.

Das Ehrenzeichen für langjährige Dienstzeiten und besondere Dienste beim Bayerischen Roten Kreuz erhielt Klaus Keidel.  Keidel ist seit dem 1. Juli 1979 aktives ehrenamtliches Mitglied der BRK-Bereitschaft Versbach. Nach der Absolvierung seiner Sanitätsdienst-Ausbildung und diverser Aus- und Fortbildungen der Bereitschaften im Bayerischen Roten Kreuz, engagierte er sich in den verschiedensten Aufgabengebieten seiner Ortsgruppe. Als Sanitäter leistet er immer noch zahlreiche Dienststunden im Jahr in Stadt und Landkreis Würzburg und ist als Helfer bei den Einsätzen der Schnelleinsatzgruppe „Behandlung II“ des BRK mit Stützpunkt Rimpar aktiv. Für sein besonderes ehrenamtliches Engagement wurden ihm schon diverse Ehrungen und Auszeichnungen des BRK verliehen.

Ebenfalls mit dem Ehrenzeichen für langjährige Dienstzeiten und besondere Dienste beim Bayerischen Roten Kreuz wurde Roland Wagenbrenner ausgezeichnet. Wagenbrenner ist seit dem 1. April 1979 aktiver ehrenamtlicher Helfer der BRK-Bereitschaft Versbach. Nach der Absolvierung seiner Sanitätsdienst-Ausbildung und diverser Aus- und Fortbildungen der Bereitschaften im Bayerischen Roten Kreuz, engagierte er sich in den verschiedensten Aufgabengebieten seiner Ortsgruppe. Von 2009 bis 2013 war er als stellvertretender Technischer Leiter der BRK-Wasserwacht Ortsgruppe Rimpar im Leitungsteam der Arbeitsgemeinschaft „Bereitschaft/Wasserwacht Ortsgruppe Rimpar“, als Beauftragter „Sanitätsdienste“ tatkräftig aktiv. . Als Sanitäter leistet er immer noch zahlreiche Dienstsunden im Jahr in Stadt und Landkreis Würzburg und ist als Helfer bei den Einsätzen der Schnelleinsatzgruppe „Behandlung II“ des BRK mit Stützpunkt Rimpar aktiv. Für sein besonderes ehrenamtliches Engagement wurden ihm schon diverse Ehrungen und Auszeichnungen des BRK verliehen.

Das Ehrenzeichen für langjährige Dienstzeiten und besondere Dienste der Johanniter Unfallhilfe erhielt Werber Weinbeer. Weinbeer engagiert sich seit Januar 1980 ehrenamtlich bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Zunächst begann er als Rettungshelfer und qualifizierte sich schnell zum Rettungssanitäter. Im November 2010 wurde er als Medizinproduktbeauftragter für den Bereich Rettungsdienst in Würzburg bestellt. 2012 qualifizierte er sich zum Rettungsassistenten und 2018 schließlich zum Notfallsanitäter. Außerdem nimmt er regelmäßig an diversen Aus- und Fortbildungen teil. Für sein Engagement verdient er hohe Anerkennung und seine Verdienste sind in jedem Fall auszeichnungswürdig.

Mit der Urkunde des Umweltpaktes wurde die Steuerberaterin Doris Führer zusammen mit der Firma Flyeralarm ausgezeichnet. Gemeinsam mit Flyeralarm hat sich Führer zu einer qualifizierten Umweltleistung verpflichtet und nimmt am Umweltpakt Bayern teil. Führer hat sich zum Ziel gesetzt in ihrer Kanzlei den Papierverbrauch zu verringern und somit auch Druckerkosten einzusparen. Die Firma Flyeralarm hat u.a. auf LED-Leuchtmittel umgestellt, den Fuhrpark in die E-Mobilität verschoben und bevorzugt regionale Lieferanten, um nur einige Ziele zu nennen.

Bild. Die Geehrten mit Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Bürgermeisterin Judith Jörg. Foto: Christian Weiß


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