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Unternehmen & Wirtschaft

Fünf neue Azubis mit guten Perspektiven

Die Adrian Eichhorn Holzwerkstätte GmbH & Co. KG aus Wächtersbach (Main-Kinzig-Kreis) hat eine Ausbildungsquote von18 Prozent. 

Eine ausgewogene Mischung aus jungen, lernbereiten sowie älteren, erfahrenen Mitarbeitern: Diese Philosophie setzt Markus Plum, Geschäftsführer der Adrian Eichhorn Holzwerkstätte GmbH & Co. KG aus Wächtersbach, bei der Rekrutierung von neuen Mitarbeitern gerne in die Tat um. 65 fest angestellte Bild-Adrian-Eichhorn-Holzwerkstätte,-5-neue-Azubis,-Aug-2019Mitarbeiter beschäftigt man derzeit, darunter sind zwölf Azubis. Das entspricht einer Ausbildungsquote von 18 Prozent an der Belegschaft. 

Am 1. August haben fünf Jugendliche und junge Erwachsene ihre Ausbildung beim Experten für Innenausbau begonnen und lernen das ABC des Schreiners in den nächsten drei Jahren. Dies sind: Tom Nüchter, David Schüler, Till Ungermann, Tobias Fallheier sowie Marie-Christin Preußer,   

Dass die gute Ausbildung beim Fachbetrieb für Innenausbau keine leere Worthülse ist und man die Qualität der Lehre dort ernst nimmt, wird an mehreren Faktoren deutlich. Markus Plum spricht von einer wichtigen „Struktur“ bei Inhalt und Rahmen der eigenen Ausbildung. Sie beinhaltet vier verschiedene Themenbereiche: Fachtheorie, allgemeine Fachpraxis, Organisation und Fertigungspraxis. „Für jeden dieser Bereiche haben wir jeweils einen Paten, der unsere Lehrlinge begleitet“, sagt der Geschäftsführer. 

Ein weiterer Eckpfeiler der internen Ausbildung bei den Wächtersbachern: Jeder Lehrling wird im ersten Lehrjahr von einem „Altgesellen“ in der Werkstatt begleitet, der diesem als ständiger Ansprechpartner zur Verfügung steht. Der Zweck: Der persönliche „Draht“ zum erfahrenen Mitarbeiter soll zu einer optimalen fachpraktischen Entwicklung beitragen. Damit nicht genug: „Wir möchten damit auch eine soziale Anbindung des Nachwuchses zu den anderen Mitarbeitern gewährleisten“, erklärt der 47-Jährige einen Grund für die Patenschaft und ergänzt: „Durch die Vielzahl an Paten und „Kümmerern“ werden die Lehrlinge sowohl proaktiv integriert als auch auf gleichem Niveau gefördert“. Dass sich in der Folge besondere Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Azubis herauskristallisieren und entdecken lassen, liegt auf der Hand.

25 Bewerbungen für fünf neue Ausbildungsstellen

Die Folge: „Die Lehrlinge können entsprechend Ihrer individuellen Begabung und Interessen intensiver in Schwerpunktthemen eingebunden werden und sich schon frühzeitig spezialisieren“, erläutert Markus Plum einen weiteren Vorteil für seinen Betrieb. Diese Fokussierung betrifft Tätigkeitsbereiche wie etwa CNC Steuerung, Projektorganisation oder konstruktives Zeichnen.

Dass man als junger Erwachsener nicht nur eine solide Ausbildung bei Adrian Eichhorn Holzwerkstätte erhält, sondern ebenso gute Perspektiven, beweist der Umstand, dass die Schreiner-Lehrlinge Florian Binder und Tim Himmelheber nach einem hochklassigen Prüfungsergebnis im Juni übernommen wurden. Ihnen bot Markus Plum bereits während der Lehrzeit einen Übernahmevertrag an.

Längst hat sich das hohe Ausbildungsniveau im Landkreis Main-Kinzig und darüber hinaus herumgesprochen. Während manch anderer Betrieb Schwierigkeiten hat, junge Menschen als Azubis zu gewinnen, gingen bei Markus Plum seit Herbst 2018 etwa 25 Bewerbungen für eine Ausbildung ab August ein. „Ein Zeichen an alle zukünftigen Azubis, sich frühzeitig einen Platz für das nächste Jahr zu sichern“, sagt Markus Plum mit einem Augenzwinkern. 

Ausreichend Nachwuchs hat er gefunden, doch das genügt derzeit nicht: Ganz oben auf seiner Personal-Wunschliste steht ein Projektleiter, idealerweise ein studierter Holztechniker oder Tischlermeister, der sich – geht es nach dem Geschäftsführer – „in der Gesamtprojektierung bewährt hat sowie in der Konstruktion, Terminsteuerung und in der wirtschaftlichen Abwicklung der Projekte sattelfest ist.“ 

Angebot zu Homeoffice & Arbeitszeitmodelle

Wie aber steht es um die Fördermöglichkeiten bei Adrian Eichhorn Holzwerkstätte? Markus Plum kann hier so manchen „Trumpf“ aus dem Ärmel ziehen. Neben wirtschaftlichen Anreizen, flexiblen Arbeitszeitmodellen und dem Angebot zur Tätigkeit im Homeoffice bietet man ein modernes Arbeitsumfeld – darunter eine optimale technische Ausrüstung in der Werkstatt. Auch die „weichen Faktoren“ werden großgeschrieben: Täglich frisches Obst und Getränke, Speiseeis bei heißen Temperaturen oder etwa ein „Abschluss-Grillen“ zum Feierabend. Die individuelle Leistungsförderung umfasst interne und externe Fortbildungsmaßnahmen. Sie dienen insbesondere der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens – sowie der Spezialisierung der Mitarbeiter.

Überzeugt ist Markus Plum von der Bedeutung dieser Maßnahmen – Motto: „Fördern und Fordern“ – und von deren positiven und nachhaltigen Effekten. Wenn dazu die „Chemie“ unter den Kollegen noch stimmt, lässt sich gut arbeiten. Er meint: „Der Schlüssel für den Erfolg unseres Unternehmens kommt auch durch die ideale Mischung aus „alten Hasen“ und Lehrlingen. Ein hohes Maß an Flexibilität und Teamwork runden ein solches Erfolgsmodell ab“.

Mehr Infos unter www.eichhorn-holzwerkstaette.com 

Foto oben: Markus Plum (ganz links) und seine neuen Azubis, von links: Tom Nüchter, David Schüler, Till Ungermann, Tobias Fallheier, Marie-Christin Preußer. Ganz rechts Prokurist Friedhelm Memel - Bild: Adrian Eichhorn Holzwerkstätte


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