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Secco Die Landrätin

LRA Main-Spessart - Menschen mit ihren Talenten wahrnehmen, nicht nach dem Geschlecht beurteilen. Landrätin Sabine Sitter stellte den neuen Secco „Die Landrätin“ vor.

landraetin1Der Geschmack: frische Beerenfrüchte. Die Farbe: ein glänzend helles Erdbeerrot. Und auf der Zunge ein Gefühl wie tanzende Perlen. So beschreibt Main-Spessarts Landrätin Sabine Sitter ihren neuen Jahrgangs-Secco „Die Landrätin“.

Im zweiten Jahr in Folge hat Sitter dem Landratsschoppen, den es seit 1965 in Main-Spessart gibt, eine Partnerin zur Seite gestellt. „Es war mir als erste Frau an der Spitze unseres Landkreises ein Anliegen, in diesem Punkt eine Gleichberechtigung zu schaffen“, so die Landrätin. Sie wählte für die Präsentationsveranstaltung, die am vergangenen Wochenende inmitten der Weinberge Erlenbachs stattfand, das Motto „Gleichstellung“.

Das Thema betrifft jeden Menschen gleichermaßen. Im Grundsetzt ist festgelegt, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Das bedeute, dass – unabhängig von Geschlecht, Alter, Religion oder Herkunft – jede und jeder die gleichen Rechte und Möglichkeiten habe. „Dies dürfen wir im täglichen Miteinander, im Arbeits- und Vereinsleben und in der Politik nicht aus den Augen verlieren“, sagte Sitter.

Die Gäste der Feierstunde nutzten die Impulse zum Thema, die Laura Senger, Gleichstellungsbeauftragte des Landratsamts Main-Spessart, und Dorothea Fischer, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit am Landratsamt Main-Spessart, für eine rege Diskussion.

Wie stehen Frauen in der Politik und in Führungspositionen zum Thema Gleichstellung? Und wie nehmen Männer dies wahr? Wirft man einen Blick in Aufsichtsräte oder politische Gremien ist zwar ein Trend zu mehr Weiblichkeit erkennbar, aber von einer paritätischen Beteiligung kann noch nicht gesprochen werden, so Fischer. Die Gäste sprachen sich dafür aus, dass die Gesellschaft auf dem richtigen Weg für eine tatsächliche Gleichstellung in Führungspositionen sei.

Es wurde auch darüber diskutiert, ob man überhaupt noch von geschlechterdifferenzierter Führungskultur sprechen kann. „Oder sollte man nicht besser zwischen traditionell geprägter und moderner Führung unterscheiden? Wiegen heute Talente, persönliche Kompetenzen, Einstellungen und Erfahrungen nicht mehr als fachliche Fähigkeiten und Berufs- oder Studienabschlüsse?“, fragte Gleichstellungsbeauftragte Senger.

Landrätin Sitter betonte, dass für sie im Berufsleben und in der politischen Arbeit das Geschlecht keine Rolle spiele. Sie sei in einem Umfeld aufgewachsen, in der Frauen ebenso viel galten wie Männer: „Auch in einer Zeit, in der das noch nicht üblich war, durften in meiner Familie die Frauen einen Beruf erlernen.“ Sie kam zu dem Schluss, dass es richtig und wichtig sei, das Themen Gleichstellung in der Öffentlichkeit präsent halten – auch wenn es nicht dominieren solle. „Ich denke, wo sich Frauen in Positionen etabliert haben, kommen weitere Frauen hinzu.“

In den Genuss des Seccos „Die Landrätin“ kamen nicht nur die Gäste des Tages. Er wird auch bei offiziellen Anlässen des Landkreises ausgeschenkt und ist bei den Verkaufsstellen der Winzergemeinschaft Franken (GWF) in Main-Spessart erhältlich.

Foto (Kerstin Biemüller): Am vergangenen Wochenende präsentierte Main-Spessarts Landrätin Sabine Sitter ihren neuen Jahrgangs-Secco „Die Landrätin“, der das zweite Jahr in Folge dem Landratsschoppen zur Seite steht.


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