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Main-Spessart, Würzburg & Kitzingen

Kleines „Kiliani-Trostpflaster“ in der City

Würzburg - Die Corona-Pandemie hat einige Branchen besonders hart getroffen. Wenn landauf, landab nahezu alle Messen und Volksfeste ausfallen müssen, bedeutet dies für Schausteller eine monatelange Hängepartie.

karusselDie Stadt Würzburg hat nun zusammen mit dem Landesverband ein dezentrales Angebot anstelle der Kiliani-Verkaufsmesse beschlossen, um die akute Not zumindest zu lindern. Auch für viele Würzburgerinnen und Würzburger ist ein Jahr ohne Frühjahrsvolksfest und Kiliani ein herber Verlust an Tradition und Freizeitvergnügen, dem man mit etwas zusätzlicher Lebensfreude in der City begegnen möchte. An verschiedenen Stellen der Innenstadt gibt es nun bis zum 14. August die typischen Volksfestschmankerl an Verkaufsständen und seit Freitag sogar ein Kinderkarussell auf dem QR-Code.

„Wir freuen uns viele langjährige Geschäftspartner wieder in der Innenstadt begrüßen zu dürfen. Wir haben ein Konzept mit dezentralen Standorten erarbeitet, das sich mit der Herausforderung Corona verträgt. Erledigungen und Besuche in der Innenstadt werden so durch Wiener Mandeln oder Zuckerwatte versüßt und endlich kehren auch wieder Kinderkarussells in unseren Alltag zurück. Dies kann die Vorfreude auf eine unbeschwerte Volksfest-Zeit nach Corona sicher noch verstärken“, so Kommunalreferent Wolfgang Kleiner bei einem Besuch kurz nach dem Aufbau mit dem Fachbereichsleiter Allgemeine Bürgerdienste Dr. Uwe Zimmermann an den Ständen von Rainer und Maria Roth (Märchenkarussell Roth) und Barbara und Karl-Heinz Keller von der Spielwaren-Lok. Das bunte Zusatzangebot findet täglich außer sonntags zu den üblichen Ladenöffnungszeiten statt. Durch Wechsel zur Halbzeit kommt eine größere Zahl von Buden und Fahrgeschäften zum Zuge.

Foto: Georg Wagenbrenner


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