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Main-Spessart, Würzburg & Kitzingen

Virtueller Vortrag zur Antisemitismusforschung

Würzburg - Auf langen Wunsch des „Runden Tisch Erinnerungskultur“ bei der Stadt Würzburg gelingt es nun, trotz dieser herausfordernden Zeiten, einen Fachvortrag zum Thema Antisemitismus auf die Beine zu stellen.

salzbornDer Fachbereich Kultur der Stadt Würzburg und die Gesellschaft für Christliche Jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken e.V. präsentieren „Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“ mit dem Experten Prof. Samuel Salzborn. Dieser Vortrag findet nun aufgrund der Corona-Krise am 20. Mai um 19 Uhr als Online-Vortrag statt.

Inhaltlicher Schwerpunkt des Vortrags ist der „Antisemitismus als globale Integrationsideologie von Islamisten, Neonazis, Globalisierungsfeinden und Antiimperialismus, mit Israel als Hauptfeind“. Samuel Salzborn analysiert diese Entwicklung, ihre historischen und theoretischen Hintergründe und plädiert für einen neuen Universalismus, der zur Grundlage für eine erfolgreiche Bekämpfung von Antisemitismus weltweit werden kann.

Prof. Samuel Salzborn, geb. 1977, Studium der Politikwissenschaft, Soziologie, Psychologie und Rechtswissenschaften an der Uni Hannover, Promotion an der Uni Köln und Habilitation an der Uni Gießen, arbeitete zuletzt für das Zentrum für Antisemitismusforschung und ist derzeit außerplanmäßiger Professor für Politikwissenschaft an der Universität Gießen.

Ohne großen technischen Aufwand können sich Interessierte zur Videokonferenz anmelden, nachdem sie die zur Teilnahme notwendigen Zugangsdaten zur Videokonferenz unter folgender Mailadresse angefordert haben: info.kultur@stadt.wuerzburg.de

Die Teilnehmerzahl ist auf 300 Personen begrenzt.

Foto: Anja Thiele


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