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Main-Spessart, Würzburg & Kitzingen

Einbürgerungsempfang

Würzburg - Feierstunde mit 205 neuen Passbesitzern.

einbuergerungAm Ende eines meist monatelangen Verfahrens mit vielen eingereichten Dokumenten, Nachweisen und richtig beantworteten Testfragen zum politischen System der Bundesrepublik Deutschland gab es in Würzburg im letzten Jahr in 205 Fällen einen deutschen Pass als äußeres Zeichen für eine erfolgreiche Einbürgerung. Für Menschen aus 55 Ländern und zwei bis dato Staatenlose beginnt somit ein neuer Lebensabschnitt mit neuen staatsbürgerlichen Rechten und Pflichten. Die erfolgreiche Einbürgerung wird von der Stadt Würzburg bereits seit einigen Jahren mit einem gemeinsamen Empfang des Jahrgangs gefeiert, um zu unterstreichen, dass es hier um mehr geht als nur eine erfolgreiche Antragsstellung bei einer Behörde.

Oberbürgermeister Christian Schuchardt würdigte bei seiner Rede im Würzburger Ratssaal, der auch mit zahlreichen Familienangehörigen bis auf den letzten Platz gefüllt war, die bewusste Entscheidung für ein Land und eine neue Heimat mit all ihren Stärken und auch Fehlern. Er appellierte an die „neuen“ Deutschen an der Demokratie aktiv teilzunehmen und sich einzumischen, wenn Frieden, Freiheit oder Minderheiten bedroht würden: „Man muss für die Bewahrung unserer Werte aufstehen, auch wenn es gerade nicht gegen die eigene Religion, Hautfarbe oder sexuelle Orientierung geht.“

19 Personen, die nun einen - oder zusätzlich einen - deutschen Pass besitzen, stammen ursprünglich aus der Türkei. Dies ist die größte Gruppe, gefolgt von Großbritannien mit 16 abgeschlossenen Fällen. Der Brexit hinterlässt also auch in Würzburg seine Spuren. Das „Duo Clarino“ mit Matthias Ernst an der Klarinette und Hyun-Bin Park an der Gitarre sorgte für eine feierliche Umrahmung des Festakts.

Bild „Einbürgerungsfeier 2019“
Deutsche mit unterschiedlichen Wurzeln: Oberbürgermeister Christian
Schuchardt im Kreis der Würzbürgerinnen und Würzbürger, die seit Oktober
2018 erfolgreich ihr Einbürgerungsverfahren durchlaufen haben.

Foto: Georg Wagenbrenner


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