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Main-Spessart, Würzburg & Kitzingen

Drei Unternehmen aus Main-Spessart beim Umweltpakt Bayern erfolgreich

LRA Main-Spessart - 20 neue unterfränkische Teilnehmer am Umweltpakt Bayern zeichnete Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer im Rahmen einer Feierstunde aus.

umweltMit dabei auch drei Betriebe aus dem Landkreis Main-Spessart: Die Firma Holzbau Weyer aus Roden, die MCDonald´s-Restaurantbetriebe von Peter Bohnet in Lohr und Karlstadt und die Firma „ML Marketing und Dienstleistungen“ aus Neustadt am Main. Die Unternehmen aus den sehr unterschiedlichen Branchen hatten sich durch besondere freiwillige Leistungen auf dem Gebiet des Umweltschutzes für eine Teilnahme qualifiziert.

„Kerngedanke des Umweltpaktes Bayern ist es, auf freiwilliger Basis einen ganzheitlichen Ansatz für den Umweltschutz in den Betrieben zu verankern. Ich freue mich, dass es uns in enger Abstimmung mit den Kammern und der Wirtschaft gelungen ist, auch in Unterfranken den Umweltpakt zu einem Erfolgsmodell zu machen. Die teilnehmenden Unternehmen, darunter auch zahlreiche kleinere und mittlere Betriebe, leisten einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz und damit für den Standort Unterfranken“, so Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer.

So hat die Firma Holzbau Weyer eine ganze Reihe von Kriterien des Bayerischen Handwerkstages erfüllt, unter anderem die ausschließliche Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen für Heizzwecke, den Verzicht auf nicht zertifiziertes Tropenholz und die Verwendung heimischer Hölzer zu mehr als 80%,. Darüber hinaus wurden die beheizten Betriebsräume effizient gedämmt und ein Mitarbeiter zum Gebäudeenergieberater ausgebildet. „Und wir verwenden nur Lacke und Lasuren auf Wasserbasis.“, ergänzt Firmeninhaber Stefan Weyer.

Auch Peter Bohnet, Leiter der beiden MCDonald´s-Filialen, weist auf seine Bemühungen im Umweltbereich hin: Er setzt vor allem auf Energieeinsparungen und –effizienz. In seinen Restaurants wird über einen automatischen Messstellenbetrieb der Verbrauch von Strom, Gas und Wasser im Viertelstundentakt erfasst und entsprechend reagiert. „Wir achten darauf, dass Geräte, die aktuell nicht gebraucht werden, ausgeschaltet sind und morgens nicht alle Geräte auf einmal angeschaltet werden, um Stromspitzen zu vermeiden.“, erklärt Bohnet. Es wird recyceltes Material verwendet und im Umfeld der Restaurants Abfallsammelaktionen durchgeführt.

„ML Marketing und Dienstleistungen“ von Michael Lohr aus Neustadt am Main hat bei den Verwaltungs- und Bürobetrieben gepunktet. Die Firma, die im Bereich Messen und Veranstaltungen tätig ist, achtet sehr darauf, dass möglichst wenig CO2-Emmissionen anfallen. „Wir versuchen unnötige Transportwege soweit als möglich zu vermeiden, mieten
dafür gegebenenfalls Zwischenlager für die Materialien an, um Rücktransporte zu ersparen und unsere Mitarbeiter nutzen soweit als möglich die Bahn für CO2-neutrales Fahren bzw. bilden Fahrgemeinschaften.“, erläutert Firmeninhaber Lohr. Natürlich lassen sich nicht alle Transporte in diesem Metier vermeiden, deshalb wird in diesen Fällen in CO2 - Kompensationsmaßnahmen wie z.B. die Renaturierung von Mooren und Aufforstungen investiert. Darüber hinaus wird am Firmensitz eine Solarkollektoranlage betrieben und zu 100 Prozent Biomasse für Heizzwecke verwendet.

Stellvertretender Landrat Harald Schneider freute sich über die Auszeichnung von gleich drei Betrieben aus Main-Spessart: „Die Tatsache, dass viele Betriebe aus unserem Landkreis mit dabei sind, zeigt, dass unsere Unternehmen umweltbewusst handeln.“, so Schneider. Er hofft, dass noch viele weitere Unternehmen diesen Beispielen folgen werden.

Foto „Weyer“ (Jeannette Mathy): von links: Bürgermeister der Gemeinde Roden, Otto Dümig, Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, Firmeninhaber Stefan Weyer und stellvertretender Landrat Harald Schneider.


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