Suche in:

Unternehmen & Wirtschaft

Arnold Schwerlast meistert spektakulären Großauftrag

Der Spezialist für Schwertransporte aus Rimpar bewältigte erneut eine logistische Herausforderung der ungewöhnlichen Art. 

Rimpar. Wer ein Logistikprojekt mit 770 LKW-Ladungen über mehrere tausend Kilometer in Europa organisiert, hat eine „Herkules-Aufgabe“ vor sich. Im konkreten Fall bestand die Aufgabe darin, unter anderem Konstruktionsteile mit einem Durchmesser von mehr als acht Metern und einem Gewicht von bis zu fünfzig Tonnen Hafenpro Stück unter anderem von Frankreich in die Ukraine zu bringen. Außergewöhnlich sind dabei nicht nur Größe und Gewicht der sperrigsten Teile, sondern vor allem der Umfang des gesamten Auftrags. Das gesamte Frachtgut war zudem innerhalb von 12 Wochen über die gewaltige Strecke zu transportieren.

Am Bestimmungsort westlich von Kiew entsteht mit den gelieferten Konstruktionsteilen ein innovatives Holzbearbeitungswerk. Unter Berücksichtigung der aktuellen europäischen Umweltstandards beträgt die Gesamtinvestition des Projekts etwa 200 Millionen Euro. So kommen dort unter anderem die modernsten Filtersysteme der Welt zum Einsatz.

Reibungslose Abwicklung über Ländergrenzen hinweg

Solch logistische Herausforderungen sind für die Rimparer beileibe kein Neuland, doch bemerkenswert ist es allemal, mit welcher Akribie die Ingenieure und Disponenten von Arnold den Transport bei sehr kurzen Vorlaufzeiten organisierten. Zunächst mussten sie die Fahrtrouten prüfen. Allein der Transport der ringförmigen Teile mit mehr als acht Metern Durchmesser musste sorgfältig vorbereitet werden, zumal für die Strecke ab Bratislava auf einer Länge von etwa 700 Kilometern quer durch die Slowakei bestenfalls zweispurige, teils abenteuerliche Straßen zur Verfügung standen. Dies erforderte Straßensperrungen und Umbaumaßnahmen an diversen Engstellen.

Um dem vorgeschriebenen Zeitplan des Auftraggebers gerecht zu werden, stockte Arnold kurzerhand die übliche Anzahl an benötigter Manpower um das Dreifache auf. Auch die Transportabsicherungen auf der Route wurden auf die Schnelle verdoppelt, so dass sich das Risiko für mögliche Hindernisse und Verzögerungen auf ein Minimum reduzierte.

Dank des langjährigen Knowhows und der Expertise von Arnold gelang es, dass die verschiedenen Behörden so miteinander kooperierten, dass der Transport bei dieser länderübergreifenden Logistikorganisation nahezu reibungslos verlief. Das Ergebnis: Die unterfränkischen Schwerlastprofis wickelten den Auftrag zuverlässig im vorgegebenen engen Zeitfenster ab. Das Kunststück gelang: Dabei wurden laut Geschäftsführer Oliver Arnold auf der gesamten Strecke weder ein Stau noch irgendwelche Einschränkungen anderer Verkehrsteilnehmer verursacht. Der 52-Jährige lobte dabei die professionelle Disposition in seinem Hause unter dem aus Kiel stammenden Projektleiter Torsten Emmerich.

Bild: Arnold Schwerlast

Mehr zur Firma unter www.arnold-schwerlast.de 
 


TOP Firmen: