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„Die Muggergittermacher“: Auszeichnung beim Gründerpreis des Bayerischen Sparkassenverbands

Die Spengler & Meyer GmbH aus Ansbach nimmt erstmals am Wettbewerb teil und belegt unter 30 Kandidaten in der Kategorie „Nachfolge“ den inoffiziellen zweiten Platz.

Bild-Spengler-Meyer-GmbH-Gründerpreis-Juli2018-250-Pixel-BreiteAnsbach. Große Freude bei Dr. Hans Mehringer und seinen derzeit 60 Mitarbeitern: Beim jährlich ausgetragenen Gründerpreis des Bayerischen Sparkassenverbands erreichte der Produzent von Insektenschutzgittern unter 30 Firmen den inoffiziellen zweiten Rang. Am 12. Juli fand die offizielle Preisverleihung in Nürnberg statt.

„Laut Aussagen der Sparkasse Ansbach gelten wir als ein außergewöhnlich gutes Beispiel für eine gelungene Nachfolge durch komplette Übernahme von Firmenanteilen“, erläutert Dr. Hans Mehringer den Grund für die Teilnahme am Wettbewerb. Folglich trat Ende 2017 die Hausbank an den Geschäftsführer heran und fragte ihn, ob er sich eine Bewerbung um den Bayerischen Gründerpreis in der Kategorie Nachfolge vorstellen könne. „Dies habe ich dann gerne aufgegriffen“. Schließlich präsentierte der Chef der Spengler & Meyer GmbH am 2. Mai in München sein Unternehmen vor einem Gremium, bestehend aus etwa 20 Vertretern von Banken, Versicherungen, Verbänden und Wirtschaft.

Insgesamt nahmen heuer 30 Firmen am Wettbewerb in der Kategorie „Nachfolge“ teil. Die Nominierungsvorschläge stammen aus einem Netzwerk von fast 100 Experten. Ausgenommen von der Kategorie "Konzept" können sich Unternehmen nicht selbst um eine Nominierung bewerben. Insgesamt werden pro Jahr für alle Kategorien zwischen 300 und 400 Unternehmen vorgeschlagen. Über die Preisvergabe entscheidet die Landesjury anhand eines Punktesystems. Einen zweiten oder dritten Platz gibt es beim Bayerischen Gründerpreis "offiziell" nicht.

Die Spengler & Meyer GmbH hat sich auf Lösungen für den Insektenschutz spezialisiert – ausschließlich auf Basis kundenindividueller Aufträge. Kein Produkt wird „von der Stange“ hergestellt. Zu den Kunden gehören insbesondere Unternehmen, vorrangig in Bayern. Im nahen Einzugsgebiet um die beiden Standorte Ansbach und Baldham (bei München) beliefert der Betrieb auch Endkunden, sodass man mit den dort gemachten Erfahrungen die Gewerbekunden in deren Geschäft unterstützen kann.

Das umfangreiche Standardprogramm durch den Systemanbieter Neher wird ergänzt durch einen professionellen Reparaturservice. „Damit tragen wir dazu bei, dass unsere Produkte sehr nachhaltig sind. Darüber hinaus vermeiden wir unnötigen Verpackungsmüll“, schildert Dr. Hans Mehringer die Vorzüge seines Unternehmens für Kunden und Umwelt.
Gute Voraussetzungen für weitere Expansion

Zum Selbstanspruch des Handwerksbetriebs gehört es, die Aufträge der gewerblichen Kunden mit hoher Qualität abzuwickeln und die Insektenschutzgitter in kurzer Zeit zu liefern. „Für einen eigentlich traditionellen Handwerksbetrieb sind wir sehr solide, expansiv, digital, zukunftsorientiert und mit Weitblick aufgestellt“, sagt Dr. Hans Mehringer, Eigentümer der „Muggergittermacher“ seit 2014 und Geschäftsführer seit April 2015. „Die Firmenübergabe hat gut geklappt, weil die Anteile in einem Vorgang gleich zu 100 Prozent übernommen wurden“, so der Ansbacher. „Damit war klar, wer zukünftig verantwortlich ist“. Außerdem hat während der ersten eineinhalb Jahre die ehemalige Mitinhaberin das Unternehmen mit ihrem Wissen, Erfahrung und aktiver Mitarbeit begleitet.

Die Weichen für die Zukunft hat der Handwerksbetrieb 2016 und 2017 in mehrfacher Hinsicht gestellt. Infolge des Kaufs eines großen Gewerbeanwesens in der Gutenbergstraße 4 in Ansbach, das seit Januar 2018 neuer Firmensitz ist, liegen sehr gute Voraussetzungen für die weitere Expansion und auch für zukünftige Diversifizierung vor: „Wir haben eine gute Ertragslage, durch geringe Entnahmen eine sehr solide Eigenkapitalbasis und damit auch die wirtschaftliche Grundlage für weitere Investitionen“, sagt der Ansbacher Geschäftsmann.

Die Zielsetzung für die nächsten zwölf Monate lautet, die geschäftlichen Auswertungen und das Controlling zu verbessern. „Die Erkenntnisse daraus werden wir im Vertrieb umsetzen“, meint Dr. Hans Mehringer. Damit nicht genug: Die Entwicklung des Firmenanwesens zu einem Gewerbepark ist ein weiteres Ziel für die nächsten drei Jahre.

Bild oben: Jürgen Franz, Stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Ansbach, Dr. Hans Mehringer (Geschäftsführer Spengler & Meyer GmbH), Werner Frieß, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Ansbach. Foto: Spengler & Meyer GmbH


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